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Sexuelle Unlust beim Mann: Symptome, Ursachen und konkrete Tipps

Lesezeit 15 min

Annette 

Apothekerin

Als Apothekerin sind höchste Qualität und Transparenz, beste Inhaltsstoffe und eine wissenschaftliche Basis mein Anspruch.

Verfügbare Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt haben mich allesamt nicht überzeugt, weshalb ich die Produkte von qinao entwickelt habe.

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Aktualisiert am 24.09.2026

Männer haben immer Lust auf Sex? Dieses Rollenklischee hält sich hartnäckig, entspricht aber nicht der Realität. Sexuelles Verlangen kann schwanken und zeitweise deutlich geringer sein. Stress, Beziehungsprobleme, Erschöpfung, Medikamente oder körperliche Ursachen können dabei eine Rolle spielen.

Ein Libidoverlust beim Mann muss nicht automatisch auf eine Erkrankung hindeuten. Hält die Lustlosigkeit jedoch länger an, tritt sie plötzlich auf oder belastet sie den Mann beziehungsweise die Beziehung, lohnt es sich, genauer nach möglichen Ursachen zu suchen.

Keine Lust auf Sex: So äußert sich sexuelle Unlust beim Mann

Nicht jede Phase mit weniger Sex ist gleich ein Problem. Beruflicher Stress, Veränderungen im Alltag oder wenig gemeinsame Zeit können dazu führen, dass Sexualität zeitweise in den Hintergrund rückt.

Von sexueller Unlust spricht man vor allem dann, wenn das sexuelle Interesse deutlich geringer ist als sonst. Mögliche Anzeichen sind:

  • kaum oder keine sexuellen Fantasien
  • deutlich weniger Interesse an Sex
  • weniger Interesse an körperlicher Nähe
  • fehlendes Lustempfinden auch in Situationen, die früher als erotisch empfunden wurden
  • Rückzug aus sexuellen Situationen
Sexuelle Unlust beim Mann

Wichtig ist auch die Abgrenzung zu einer Erektionsstörung. Bei einem Libidoverlust fehlt in erster Linie das sexuelle Verlangen. Eine Erektion kann körperlich trotzdem möglich sein.

Die deutsche GeSiD-Studie zeigt, dass vermindertes sexuelles Verlangen bei Männern keineswegs selten ist. 14,7 Prozent der befragten Männer berichteten davon innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Bezogen auf das gesamte bisherige Leben waren es 27,9 Prozent. Die häufig genannten 14 bis 28 Prozent beziehen sich also auf unterschiedliche Betrachtungszeiträume. (1)

Ursachen für sexuelle Unlust beim Mann

Wenn ein Mann keine Lust auf Sex hat, lässt sich die Ursache selten auf einen einzigen Faktor reduzieren. Psychische Belastungen, die Partnerschaft, der allgemeine Gesundheitszustand, Hormone und Medikamente können einzeln oder gemeinsam eine Rolle spielen.

Soziale und partnerschaftliche Ursachen

Unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse sind in einer Beziehung normal. Problematisch kann es werden, wenn daraus Erwartungsdruck entsteht oder sich ein Partner dauerhaft zurückgewiesen fühlt.

Auch ungelöste Konflikte, fehlende gemeinsame Zeit oder eine länger bestehende emotionale Distanz können das sexuelle Interesse beeinflussen. Je stärker Sex mit Druck verbunden wird, desto schwieriger kann es werden, sich tatsächlich darauf einzulassen.

Bleiben Wünsche und Bedürfnisse über längere Zeit unausgesprochen, kann sich sexuelle Frustration aufbauen. Sie zeigt sich zum Beispiel durch Gereiztheit, inneren Rückzug oder Spannungen in der Beziehung.

Psychische Ursachen

Stress gehört zu den häufig genannten Gründen für vorübergehend weniger sexuelles Interesse. Ein voller Kopf, beruflicher Druck oder private Sorgen können dazu führen, dass Sexualität weit nach hinten rückt.

Auch Depressionen und Angststörungen können mit einer verminderten Libido einhergehen. Treten neben der Lustlosigkeit über längere Zeit Niedergeschlagenheit, starke Antriebslosigkeit oder andere psychische Beschwerden auf, sollte professionelle Unterstützung gesucht werden.

Körperliche Ursachen

Libidoverlust kann auch körperliche Ursachen haben. Dazu gehören beispielsweise hormonelle Veränderungen, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen und andere chronische Erkrankungen. Auch allgemeine Erschöpfung kann das sexuelle Interesse zeitweise verringern. (2)

Körperliche Ursachen sollten deshalb nicht als seltene Ausnahme betrachtet werden. Vor allem bei plötzlich auftretender oder länger anhaltender Lustlosigkeit kann eine medizinische Abklärung sinnvoll sein.

Müdigkeit und sexuelle Unlust beim Mann

Wer über längere Zeit erschöpft ist oder schlecht schläft, hat häufig weniger Raum für sexuelles Interesse. Müdigkeit und sexuelle Unlust beim Mann können deshalb gleichzeitig auftreten.

Hält die Erschöpfung dauerhaft an, sollte allerdings nicht nur versucht werden, mehr zu schlafen. Auch körperliche oder psychische Ursachen für die Müdigkeit können eine Rolle spielen.

Sexuelle Unlust beim Mann ab 50

Mit zunehmendem Alter können sich Libido und Sexualfunktion verändern. Unter anderem kann die Testosteronproduktion allmählich zurückgehen.

Weniger sexuelles Verlangen ist deshalb mit zunehmendem Alter nicht ungewöhnlich, aber keineswegs bei jedem Mann zwangsläufig vorhanden. Auch Medikamente, Erkrankungen, Schlaf, Stress und die Beziehung können eine Rolle spielen.

Sexuelle Unlust beim Mann und Testosteron

Testosteron spielt eine wichtige Rolle für die männliche Libido. Ein tatsächlich zu niedriger Testosteronspiegel kann mit vermindertem sexuellem Interesse einhergehen. Ein Libidoverlust allein reicht jedoch nicht aus, um einen Testosteronmangel festzustellen.

Besteht ein entsprechender Verdacht, kann der Testosteronspiegel ärztlich durch eine Blutuntersuchung überprüft werden. Eine Testosterontherapie sollte nicht auf eigene Faust begonnen werden, sondern kommt erst nach einer medizinischen Diagnose und individuellen Abwägung infrage. (2)

Sexuelle Unlust beim Mann durch Medikamente

Auch Medikamente können das sexuelle Verlangen beeinflussen. Dazu gehören unter anderem bestimmte Antidepressiva, einige Blutdruckmedikamente, Antiandrogene und weitere Arzneimittel.
Wenn der Libidoverlust zeitlich mit dem Beginn oder einer Änderung einer medikamentösen Behandlung zusammenfällt, sollte das mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen werden. Medikamente sollten nicht selbstständig abgesetzt oder in der Dosis verändert werden.

Sexuelle Blockaden beim Mann lösen

Manchmal steht weniger eine körperliche Ursache als eine mentale Blockade im Vordergrund. Sex kann zunehmend mit Erwartungsdruck, Versagensangst, Konflikten oder negativen Erfahrungen verbunden werden.

In solchen Situationen hilft zusätzlicher Druck meistens nicht. Es kann sinnvoll sein, körperliche Nähe zunächst von der Erwartung zu lösen, dass daraus automatisch Sex entstehen muss. Gemeinsame Zeit, Berührungen oder ein ruhiges Gespräch können Nähe ermöglichen, ohne ein bestimmtes Ergebnis zu verlangen.

Auch Entspannungsübungen, Bewegung oder bewusst eingeplante Auszeiten können helfen, Abstand vom Alltag zu gewinnen. Bestehen sexuelle Blockaden über längere Zeit oder verursachen sie starken Leidensdruck, können Sexualtherapie, Psychotherapie oder Paarberatung passende Anlaufstellen sein.

Hausmittel gegen sexuelle Unlust beim Mann

Als Hausmittel gegen sexuelle Unlust beim Mann werden häufig Maca, Ginseng und Zink genannt. Mindestens ebenso wichtig sind ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und weniger Stress. Welche Maßnahme sinnvoll ist, hängt von der Ursache ab. Bei anhaltender Lustlosigkeit sollte sie ärztlich abgeklärt werden.

Wer nach Hausmitteln gegen sexuelle Unlust beim Mann sucht, findet schnell Pflanzenextrakte, Vitamine und verschiedene Lifestyle-Tipps. Eine einzelne Maßnahme passt jedoch nicht zu jeder Form von Libidoverlust. Sinnvoll ist deshalb, zunächst mögliche Auslöser wie Stress, Schlafmangel, Medikamente oder gesundheitliche Veränderungen zu betrachten.

Maca

Maca stammt ursprünglich aus den Anden und wird häufig in Nahrungsergänzungsmitteln rund um Sexualität und Vitalität eingesetzt.
Die Pflanze wurde auch im Zusammenhang mit sexuellem Verlangen untersucht. Die bisherige Datenlage reicht jedoch nicht aus, um Maca als zuverlässige Behandlung für Libidoverlust zu betrachten.

Ginseng

Auch Ginseng wird traditionell in Produkten rund um Vitalität und Sexualität verwendet. Die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen sind allerdings nicht einheitlich. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte bei pflanzlichen Präparaten außerdem mögliche Wechselwirkungen berücksichtigen.

Zink

Zink ist ein essenzielles Spurenelement und wird über die Ernährung aufgenommen, zum Beispiel über Fleisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte. Bei einer ausreichenden Versorgung ist eine zusätzliche hohe Zufuhr nicht grundsätzlich sinnvoll.

Vitamin D

Vitamin D spielt unter anderem eine Rolle für die normale Funktion des Immunsystems, die Muskelfunktion und den Erhalt normaler Knochen. Ob ein Mangel vorliegt, lässt sich bei Bedarf ärztlich überprüfen. Hoch dosierte Präparate sollten nicht allein aufgrund einer vermuteten Verbindung zwischen Vitamin D und Libido eingenommen werden.

Bewegung

Regelmäßige Bewegung kann einen guten Ausgleich zu einem stressigen Alltag schaffen. Dabei muss es nicht immer intensives Krafttraining sein.
Spaziergänge, Ausdauertraining oder andere Aktivitäten können helfen, Bewegung regelmäßig in den Alltag einzubauen und gleichzeitig einen Gegenpol zu langen Arbeits- oder Stressphasen zu schaffen.

Ausreichend Schlaf

Schlafmangel und Erschöpfung können dazu führen, dass sexuelles Interesse zeitweise in den Hintergrund rückt. Wer ständig müde ist, sollte deshalb auch Schlafdauer und Schlafqualität im Blick behalten.
Bleibt starke Müdigkeit trotz ausreichender Schlafzeit bestehen, kann eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein.

Stress reduzieren

Dauerhafter Stress kann dazu führen, dass Sexualität im Alltag kaum noch Platz findet. Feste Pausen, Bewegung, Entspannungsphasen und klare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit können helfen, die Belastung zu reduzieren.
Bei starkem oder anhaltendem psychischem Stress kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein.

Was hilft gegen sexuelle Unlust bei Männern?

Was hilft, hängt vor allem von der Ursache ab. Bei Stress können Erholung und Veränderungen im Alltag sinnvoll sein, bei Beziehungskonflikten offene Gespräche oder Paarberatung. Ein möglicher Testosteronmangel oder Medikamentennebenwirkungen sollten dagegen medizinisch abgeklärt werden.

Sexuelle Unlust beim Mann: Was kann die Frau tun?

Wenn der Partner keine Lust auf Sex hat, ist zusätzlicher Druck selten hilfreich. Sinnvoller ist ein offenes Gespräch, bei dem zunächst sein Befinden und mögliche Belastungen im Mittelpunkt stehen. Sexuelle Unlust bedeutet nicht automatisch, dass die Anziehung zur Partnerin verschwunden ist. Gleichzeitig muss die Partnerin ihre eigenen Bedürfnisse nicht ignorieren. Wenn das Thema die Beziehung dauerhaft belastet, kann eine Paar- oder Sexualberatung einen neutralen Rahmen für das Gespräch schaffen.

Wann zum Arzt?

Ärztlicher Rat ist sinnvoll, wenn die sexuelle Unlust plötzlich auftritt, über längere Zeit anhält oder als belastend empfunden wird. Auch zusätzliche Beschwerden wie starke Müdigkeit, depressive Symptome, Erektionsprobleme oder andere körperliche Veränderungen sollten abgeklärt werden. Dasselbe gilt, wenn ein Medikament als möglicher Auslöser infrage kommt. Eine Hausärztin oder ein Hausarzt kann eine erste Einschätzung vornehmen. Je nach möglicher Ursache kommen anschließend beispielsweise Urologie, Endokrinologie, Psychotherapie oder Sexualmedizin infrage.

Fazit

Libidoverlust beim Mann kann psychische, körperliche, partnerschaftliche oder medikamentöse Ursachen haben. Deshalb gibt es auch kein einzelnes Hausmittel, das in jeder Situation die richtige Lösung ist. Wichtig ist vor allem, Veränderungen ernst zu nehmen, ohne daraus sofort ein größeres Problem zu machen. Hält die sexuelle Unlust länger an oder belastet sie den Betroffenen beziehungsweise die Beziehung, sollte die Ursache genauer betrachtet und bei Bedarf medizinisch abgeklärt werden.

FAQ zur sexuellen Unlust beim Mann

Ist Libidoverlust beim Mann normal?

Phasen mit weniger sexuellem Interesse können vorkommen und müssen nicht automatisch auf eine Erkrankung hinweisen. Entscheidend ist, wie lange die Veränderung anhält, wie stark sie ausgeprägt ist und ob sie den Mann oder die Beziehung belastet.

Kann Müdigkeit sexuelle Unlust verursachen?

Müdigkeit und Erschöpfung können das sexuelle Interesse vorübergehend reduzieren. Hält starke Müdigkeit jedoch über längere Zeit an, sollte auch nach möglichen körperlichen oder psychischen Ursachen gesucht werden.

Kann Testosteronmangel die Libido beeinflussen?

Ja, ein medizinisch bestätigter Testosteronmangel kann mit einer geringeren Libido verbunden sein. Ob tatsächlich ein Mangel vorliegt, lässt sich jedoch nicht allein anhand sexueller Unlust feststellen. Dafür ist eine ärztliche Untersuchung mit Blutwerten erforderlich.

Können Medikamente zu sexueller Lustlosigkeit führen?

Ja. Bestimmte Medikamente können die Libido beeinflussen. Wenn ein Zusammenhang vermutet wird, sollte die Behandlung ärztlich überprüft werden. Medikamente sollten nicht eigenständig abgesetzt werden.

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Qinao PASSION MALE enthält unter anderem Zink, Vitamin B6 und Selen.
Zink trägt zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut bei. Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei. Selen trägt zu einer normalen Spermabildung bei. (3)

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Quellen:

(1) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7829447/ 
(2) https://www.msdmanuals.com/de/heim/gesundheitsprobleme-von-m%C3%A4nnern/sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern/verringerte-libido-bei-m%C3%A4nnern
(3) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/ALL/?uri=CELEX:32012R0432